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Gestern habe ich Golf gespielt. Nun mag man ja über diesen Sport unterschiedlicher Meinung sein. Ich kann nur sagen: gutes Golf zu spielen ist eine ganz schöne sportliche Herausforderung. Erstens wegen der durchaus komplexen Bewegung (kleinste Fehler haben größte Auswirkungen), vor allem aber, weil Golf ein Sport ist, bei dem es enorm wichtig ist, wie gut Du mental drauf bist.

Ich hatte die ganze Woche kein Golf gespielt. Umso vorsichtiger startete ich in meinen gestrigen Wettkampf. Die ersten Bahnen liefen eher mau, ich brauche immer einige Zeit, um ins Spiel zu kommen. Dann merkte ich, wie ich mental stärker wurde und zu mir sagte: Diesen Ball spielst Du jetzt da und da hin. Und es klappte. Nach 4 von 18 Bahnen fing ich dann an kontinuierlich gute Ergebnisse zu spielen. Warum? Weil mein „innerer Kritiker“ mir sagte: Du kannst das!

Was hat das Ganze mit Dir zu tun?  Was auch immer Du im Leben erreichst, wie Du mit Situationen umgehst (die einfach zum Leben dazu gehören) oder welche Ergebnisse Du generell erzielst, hat unweigerlich damit zu tun, wie Du denkst. So häufig habe ich schon gesehen, dass Menschen an Emotionen (verschiedenster Art) gescheitert sind. Sei es Angst, sei es, dass sie sich immer wieder selbst „große, schwarze Löcher“ buddeln usw.. . Dabei wissen wir alle, dass Du nur mit positivem Denken gute Ergebnisse erzielst.

Ich selbst bin als Westfälin nicht gerade im Zeichen des positiven Denkens groß geworden. Wenn ich jedoch eines im Leben gelernt habe dann, dass ich mein Denken beeinflussen kann. Seitdem ich das draufhabe, erziele ich nicht nur in jeder Hinsicht bessere Ergebnisse, sondern bin auch mit unterschiedlichen Lebenssituationen besser klargekommen. Von der persönlichen Zufriedenheit mal ganz abgesehen….

Fünf Dinge sind es nach meiner Erfahrung, die dafür verantwortlich sind, dass Du positiv denkst:

  1. Du bist, was Du denkst

Um bei dem Beispiel Golf zu bleiben: Wenn Du denkst, der Ball rollt am Loch vorbei kannst Du sicher sein: er rollt vorbei. Wenn Du denkst, ich bin arm, wirst Du zeitlebens arm bleiben. Inzwischen habe ich gelernt, wie ich meine Gedanken selbst aktiv so beeinflusse,  dass sie in eine positive Richtung gehen.

  1. Du bist, wie Du mit Dir und anderen sprichst

50 – 80.000 Mal sprechen wir täglich zu uns selbst. Hast Du schon mal darüber nachgedacht, wie häufig Du negativ zu Dir selbst sprichst?  Willst Du gute Ergebnisse erzielen, fang als erstes an, positiv und wertschätzend zu Dir selbst zu sprechen.

  1. Du bist, wie Du Dich fühlst

„Ich fühle mich nicht gut“. Wie häufig melden sich Menschen mit diesem Satz ab. Ich habe gelernt Gefühle ernst zu nehmen. Also gibt es Sinn, seine Gefühle so zu beeinflussen, dass Du Dich gar nicht schlecht fühlen kannst. Das geht!

  1. Bewertung und Interpretation

Du kennst Du die Situationen, wo Du sauer bist und einige Zeit später (bei genauer Betrachtung der Gesamtlage) feststellst, dass es dafür gar keinen Grund gab. Das Ganze hat nur zwei Tage schlechte Stimmung gemacht. Du hast etwas falsch bewertet, was Du möglicherweise gar nicht bewerten konntest. Oder Du hast etwas in eine Situation hineininterpretiert, dass es gar nicht gab. Lerne deshalb, „was ist“ und was davon Deine Interpretation ist. Das erspart Dir viele Tage mit schlechter Energie.

  1. Energiekiller und Energiedrops

„Kannst Du mal eben…“. Du kennst diesen Satz. Natürlich „kann ich mal eben“, aber es kostet immer viel Zeit, die ich gar nicht habe. Oder wieder nervt mein Sohn, weil er nicht genau das tut, was ich ihm gesagt habe. Das alles kostet Zeit und Energie, ist also ein „Energiekiller“.

Andererseits habe ich Dinge, die mir Kraft geben. Mein Sport, meine Freunde usw.

Also solltest Du Deine Energiekiller systematisch einschränken  und dafür Deinen „Energiedrops“ – also das, was Dich glücklich macht, deutlich mehr Raum geben. Dann steht dem „glücklich sein“ quasi nichts mehr im Wege.

Die Autorin: Barbara Rottwinkel-Kröber

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