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Beate Recker ist als Coach bundesweit gefragt!

„Ich weiß, was ich will und ich hole es mir“

1400 Einwohner hat das Dorf Wetschen im Kreis Diepholz. Hier ist Beate Recker zu Hause. Gemeinsam mit ihrem Mann Hermann und bis vor einigen Jahren zwei Kindern lebt sie hier und trainiert und motiviert Kunden im gesamten deutschsprachigen Raum. 60 – 80% unserer Kommunikation ist non-verbal. Beate Recker trainiert genau DAS mit ihren Klienten: wie sie optimal über ihr Erscheinungsbild und ihre Körpersprache rüberkommen.

Vita:

Abitur in Bremen

Studium der Humanistischen Psychologie an der Uni Bremen  

Ausbildung zur Dipl. Tanz- und Ausdruckstherapeutin 

1995  Beginn der Selbstständigkeit als Trainerin und Coach  

seit 2009  Lehrbeauftragte der Hochschule21, Buxtehude

Dein Lebensmotto?

1981 habe ich in Bern auf der Straße einen Zettel gefunden, auf dem stand: „Man muss vom Weg abkommen um nicht auf der Strecke zu bleiben“.  Das ist mein Lebensmotto geworden, denn es meint: komm raus aus deiner Komfortzone. Heute sage ich deshalb: „Tu was Du kannst, mit dem was Du hast und dort wo Du bist“.

In jeder starken Frau steckt bekanntlich auch eine schwache. Was hat Dich zur starken Frau gemacht?

Man wird es nicht glauben – aber ich war mal eine Heulsuse. Ich bin mit zwei Brüdern groß geworden. In unserer Familie war ich schon immer eine „praktische Frau“, die zugepackt hat. Zudem habe ich mich früh getraut zu tanzen. Dieses Körperempfinden, diese Körperspannung, diese Form des Ausdrucks hat mich zur selbstbewussten Frau gemacht. Ich bin in Bielefeld geboren und in Bremen aufgewachsen. In Bremen bin ich dreimal wöchentlich allein mit der Straßenbahn ins „Haus der Dame“ gefahren. Am Körnerwall war eine Ballettschule. Dort habe ich mein ganzes Geld für Ballettunterricht ausgegeben. Meine Tanzlehrerin war damals schon an die 70. Aber sie hatte so viel Stil und Klasse, dass sie mein Vorbild wurde. Deshalb habe ich auf allen Familienfesten immer vorgetanzt – ob das meine Verwandten nun wollten oder nicht.

Was war Deine größte Herausforderung?

Das war sicherlich meine (Primär-)familie. Die sind völlig anders gestrickt als ich. Ich war da immer das Enfant Terrible. Mein Vater hat mich mit seinen unüberlegten Bemerkungen häufig verletzt. Er sagte: „Du willst doch nur im Jetset leben“. Das stimmt! Er meinte damit: viel rumkommen, viel reisen und überall hinter die Kulissen gucken. Das liebe einfach. Ich hatte einen kranken Bruder. Das war eine große Herausforderung und Krise in meinem Leben. Und dann, dass ich von der Stadt aufs Land gezogen bin: dieser Kulturwechsel. Ich habe das seinerzeit für meinen Mann getan, mit dem ich inzwischen 33 Jahre verheiratet bin.  

Was würdest Du heute Deinem 18-jährigen ICH mit auf die Lebensreise geben?

Sei wirklich die Nummer 1 in deinem Leben!

Investiere in Deinen Beruf!

Mach Dein Ding!

Ich habe früher in einer Männer WG gewohnt und war immer schon sehr hilfsbereit. Fast hätte ich deswegen meine Ausbildung als Erzieherin nicht zu Ende gebracht. Ich war so beschäftigt mit dem Chaos um mich herum. Eigentlich habe ich meine eigene berufliche Entwicklung nicht Ernst genug genommen. Heute würde ich sagen: Nimm es noch ernster! Gerade Frauen denken in jungen Jahren häufig ans Kinder kriegen. Vergesst es! Macht erst euren Job! Seid unabhängig, denn erst das macht euch sexy!

Wann hattest Du in Deinem Leben die größten Selbstzweifel?

Ich glaube als junge Frau, als ich Mutter wurde. Diese Rolle hat mich sehr beeindruckt. Da spürte ich richtig einen Kompetenzverlust. Ich habe dran gearbeitet, um wieder da rauszukommen und nicht irgendwo gemütlich als Mutter zu versinken. Darauf bin ich stolz. Im Alter von 28/29 Jahren hatte ich erneut eine Identitätsstörung.

Daraus habe ich dann ein Führungstraining für Frauen entwickelt.  

Wie motivierst Du Dich?

Mich motivieren meine Träume und meine Ziele – und die nehme ich sehr Ernst. Ich bin jemand, der wirklich 1 x im Jahr seine Ziele und Visionen auf einer Zielbildkollage definiert und verschriftlicht. Das gibt mir eine attraktive Zukunftsaussicht. Damit baue ich auch jegliche Zukunftsängste ab.

Was ist Dein Geheimtipp für mentale Stärke?

Ich liebe meine 13 goldenen Autosuggestionen. Ich arbeite an meinen Gewohnheiten. Das heißt ich gehe jeden morgen um 6.15 h tausend Meter schwimmen und während ich das tue, spreche ich meine Autosuggestionen und steuere damit meine Gedanken. Das macht schon was mit mir!

Was können andere Frauen von Dir lernen?

Von mir kann man lernen, sich Zeit für sich selber zu nehmen. Sich wichtig zu nehmen und was für sich zu tun. Viele Frauen haben eine falsche Rücksichtnahme. Das ist der absolute Erfolgskiller. In diese Falle sollte man nicht tappen, sondern sollte sich stattdessen so kreieren, wie man selbst leben will. 

Welche Menschen inspirieren Dich besonders?

Das sind eindeutig meine Kundinnen! Aber auch meine Schwiegermutter hat mich sehr inspiriert. Sie ist eine Unternehmerin und hat den Edeka Laden hier geschmissen. Wer mich auch wirklich inspiriert ist Madonna. Madonna ist mit der inneren Einstellung unterwegs: ich weiß was ich will – und ich werde es mir holen. Das ist eine außergewöhnliche innere Einstellung, die mich sehr beeindruckt.

Wie gehst Du mit dem Thema „älter werden“ um?

Ich freue mich, dass ich so alt geworden bin. Das konnte ich mir mit 24 gar nicht vorstellen, dass ich so lange leben darf. Ich bin sehr dankbar, dass ich so beweglich bin und auch beruflich so gut drin bin. Ich habe Vorbilder, die mit 60 noch eine Karriere angefangen sind. Denen eifere ich gerade nach.

Was machen starke Frauen besser als starke Männer?

Oh ja – das ist einiges. Frauen haben ganz, ganz große kommunikative Fähigkeiten. Sie haben ein riesiges Führungspotential, zu dem sie leider meist nicht stehen. Sie gehören einfach in die erste Reihe – ohne ihren Charme zu verlieren und ihre Weichheit.

Was ist das Geheimnis Deines guten Aussehens?

Das ist vor allem der Spaß am Leben! Natürlich gehe ich auch gerne zur Kosmetik. Ich pflege mich. Ich schminke mich jeden Abend ab. Viel Feuchtigkeit für die Haut. Kalt und warm duschen und sich bewegen!

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